Flüche in „Harry Potter“

 

«Wo wir gerade beim Thema Fluchen sind, was wäre Harry Potter eigentlich ohne Flüche? Ich meine, das ganze Prinzip der Bücher besteht auf einem Fluch, und für alle, die sich noch nicht mit Harry Potter be- fasst haben, hier ein Überbli….»
Das war gerade ein Langlock-Fluch. Ihr Moderator hat gerade ihre Stimme verloren, und wenn ihr euch gerade fragt: «Was soll diese Einleitung? » Wir wollen euch mit diesem Text packen, so wie ein Petrificus Totalus. Jetzt fangen wir dann aber auch mal an.

Erst einmal wollen wir euch die wichtigsten Unterschiede zwischen normalen Zaubern und Flüchen er-läutern. Obwohl beide mit dem Zauberstab ausgeführt werden, haben sie sehr unterschiedliche Folgen. Während die normalen Zauber dazu verwendet werden, sich im Alltag zu unterstützen oder zu verteidigen (Notwehr), dienen die Flüche dazu, einen Gegner im Kampf zu behindern, zu verletzen oder gar zu töten. Also kurz und knapp: Normale Zauber sind gut, Flüche sind schlecht.

Da es in diesem Blog ja nur um Flüche geht, ordnen wir sie jetzt mal in Kategorien ein:

  • normale Flüche
    • Furunkulus, Densaugeo, Conjunktivitio, Reductio
  • schlimme Angriffsflüche
    • Sectumsempra, Dämonsfeuer, Flederwicht-Fluch, Expulso
  • hindernde Flüche
    • Anti-Disapparier-Fluch, Locomotor Mortis,

Petrificus Totalus, Langlock

  • zwingende Flüche
    • Rictusempra, Babbelfluch, Tarantallegra,
  • unverzeihliche Flüche
    • Crucio, Imperio, Avada Kedavra

Bei den normalen Flüchen handelt es sich um Flüche, welche bei einem Gegner Verletzungen oder Krankheiten hervorrufen; zum Beispiel der Conjunktivitio-Fluch, der beim Gegner eine Bindehaut-entzündung verursacht, und somit die Sehkraft beeinträchtigt, oder der Reductio-Fluch, der beliebige Gegenstände – keine Menschen – in Staub zerfallen lässt.
Der Reductio-Fluch wurde unter anderem von Harry selbst im Trimagischen Turnier benutzt, um ein Loch in eine Hecke zu brennen.

Schlimme Angriffsflüche bringen beim Gegner zum Teil schwere Verletzungen hervor; zum Beispiel beim Sectumsempra-Fluch, der beim Gegenüber schwere Schnittwunden verursacht oder beim Expulso-Fluch, der dort, wo der Anwender hinzeigt, eine grosse Explosion erzeugt. Der Sectumsempra-Fluch ist erstmals im Jahr sechs, im Buch des mysteriösen «Halbblut-Prinzen» mit der Beschreibung, ihn gegen Feinde einzusetzen, in Erscheinung getreten. Er wird von Harry dazu verwendet, Draco Malfoy kampf-unfähig zu machen, obwohl er sich der Folgen nicht bewusst ist.

Hindernde Flüche sind in den meisten Fällen eher ungefährlich: Sie hindern den Gegner temporär, eine Sache machen zu können, wie zum Beispiel der Petrificus-Totalus-Fluch, der das Gegenüber komplett erstarren lässt oder der Langlock, der die Zunge an den Gaumen kleben lässt und somit sprachunfähig macht. Der Petrificus-Totalus wird von Hermine bereits im ersten Jahr verwendet, um Neville Longbottom daran zu hindern, ihnen den Weg zu versperren, damit sie, Ron und Harry den Stein der Weisen beschützen können.

Wenn man einen Gegner ablenken will, benutzt man am besten einen zwingenden Fluch. Im Falle eines Rictusempra wird ein unkontrollierter Lachanfall ausgelöst, beim Tarantallegra ein ebensolcher Tanzan-fall. Der Babbelfluch lässt den Kontrahenten in sinnloses Labern stürzen. Rictusempra und Tarantallegra wurden beide im zweiten Teil während des Duells zwischen Harry und Draco eingesetzt. Im Film wurde hier jedoch die Wirkung von Rictusempra abgeändert.

Nun kommen wir zu den letzten, bekanntesten und wohl schlimmsten Flüchen aus Harry Potter, den drei unverzeihlichen Flüchen. Erstmals wurden die Flüche sowohl im Buch als auch im Film während einer Unterrichtslektion von Madeye Moody im Jahr vier gebündelt demonstriert. Alle drei Flüche wurden im frühen Mittelalter von dunklen Zauberern entwickelt und sind im Jahre 1717 als unverzeihlich erklärt worden, das heisst, wer einen dieser Flüche verwendet, wird mit den striktesten Massnahmen bestraft. Während des ersten und zweiten Zaubererkrieges wurden diese Flüche hauptsächlich von Todessern verwendet. Der erste Fluch, der Cruciatus, fügt dem Opfer unsäglichen Schmerz zu und kann als Folter-instrument verwendet werden. Durch Bellatrix Lestranges Hand wurden Neville Longbottoms Eltern durch einen Cruciatus gefoltert und erlagen schliesslich den Schmerzen.
Der Name des Cruciatus kommt vom lateinischen Wort für Schmerz oder Folter und lässt sich auch in anderen Wörter, vor allem im Englischen, wiederfinden.
Der zweite Fluch, namens Imperius, lässt den Anwender eine andere Person kontrollieren. Somit kann er ihr alles befehlen, vom Kaffeeholen bis zum Suizid. Diesen Fluch verwendete Harry persönlich in einer Notlage, um einen Wächter in Gringotts Bank davon zu überzeugen, sie reinzulassen, um dort einen Horkrux zu zerstören. Ein anderes Beispiel wäre, als Draco Malfoy Madame Rosmerta mithilfe des Fluches dazu bewegte, ihm bei einem Schmuggeleinsatz zu helfen, der dazu gedient hätte, Albus Dumbledore zu ermorden. Den Grundstein des Wortes bildet das lateinische Wort imperiosus, welches auf Deutsch so viel bedeutet wie mächtig, kommandierend oder kraftvoll.
Zu guter Letzt, der dritte und schrecklichste Fluch, um den sich die ganze Bücherreihe dreht.
Avada Kedavra tötet den Widersacher unter einem grünen Lichtblitz auf der Stelle. Die ganze Harry Potter Saga wäre ohne den Mord an Harrys Eltern durch Voldemort gar nicht entstanden. Harry wurde in dieser Nacht zur grössten Bekanntheit der ganzen Zaubererwelt, da er die einzige Person ist, welche einen Avada Kedavra-Fluch überlebte. Nur seine blitzförmige Narbe ist, was der Zauber an ihm anrichtete. Während beider Zaubererkriege wurde dieser Zauber unzählige Male vor allem von Todessern verwendet. Der Name stammt aus dem Aramäischen, wobei er dort als Heilzauber fungiert, da er so viel besagt wie «Dies soll zerstört werden» und bezieht sich auf die Krankheit. J.K. Rowling hat bestätigt, dass sie diese Zauberformel einfach umgedreht und auf das Opfer bezogen hat.

Ein ganzes Universum beruhend auf Flüchen und anderer Magie, erschaffen von einer Person.

Roy Züst und Lukas Lüchinger

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Zauberspr%C3%BCche_und_Fl%C3%BCche_der_Harry-Potter-Romane

https://harrypotter.fandom.com/wiki/List_of_spells#A

 

«Wo wir gerade beim Thema Fluchen sind, was wäre Harry Potter eigentlich ohne Flüche? Ich meine, das ganze Prinzip der Bücher besteht auf einem Fluch, und für alle, die sich noch nicht mit Harry Potter befasst haben, hier ein Überbli….»
Das war gerade ein Langlock-Fluch. Ihr Moderator hat gerade ihre Stimme verloren, und wenn ihr euch gerade fragt: «Was soll diese Einleitung? » Wir wollen euch mit diesem Text packen, so wie ein Petrificus Totalus. Jetzt fangen wir dann aber auch mal an.

Erst einmal wollen wir euch die wichtigsten Unterschiede zwischen normalen Zaubern und Flüchen erläutern. Obwohl beide mit dem Zauberstab ausgeführt werden, haben sie sehr unterschiedliche Folgen. Während die normalen Zauber dazu verwendet werden, sich im Alltag zu unterstützen oder zu verteidigen (Notwehr), dienen die Flüche dazu, einen Gegner im Kampf zu behindern, zu verletzen oder gar zu töten. Also kurz und knapp: Normale Zauber sind gut, Flüche sind schlecht.

Da es in diesem Blog ja nur um Flüche geht, ordnen wir sie jetzt mal in Kategorien ein:

  • normale Flüche
    • Furunkulus, Densaugeo, Conjunktivitio, Reductio
  • schlimme Angriffsflüche
    • Sectumsempra, Dämonsfeuer, Flederwicht-Fluch, Expulso
  • hindernde Flüche
    • Anti-Disapparier-Fluch, Locomotor Mortis,

Petrificus Totalus, Langlock

  • zwingende Flüche
    • Rictusempra, Babbelfluch, Tarantallegra,
  • unverzeihliche Flüche
    • Crucio, Imperio, Avada Kedavra

Bei den normalen Flüchen handelt es sich um Flüche, welche bei einem Gegner Verletzungen oder Krankheiten hervorrufen; zum Beispiel der Conjunktivitio-Fluch, der beim Gegner eine Bindehautentzündung verursacht, und somit die Sehkraft beeinträchtigt, oder der Reductio-Fluch, der beliebige Gegenstände – keine Menschen – in Staub zerfallen lässt.
Der Reductio-Fluch wurde unter anderem von Harry selbst im Trimagischen Turnier benutzt, um ein Loch in eine Hecke zu brennen.

Schlimme Angriffsflüche bringen beim Gegner zum Teil schwere Verletzungen hervor; zum Beispiel beim Sectumsempra-Fluch, der beim Gegenüber schwere Schnittwunden verursacht oder beim Expulso-Fluch, der dort, wo der Anwender hinzeigt, eine grosse Explosion erzeugt. Der Sectumsempra-Fluch ist erstmals im Jahr sechs, im Buch des mysteriösen «Halbblut-Prinzen» mit der Beschreibung, ihn gegen Feinde einzusetzen, in Erscheinung getreten. Er wird von Harry dazu verwendet, Draco Malfoy kampfunfähig zu machen, obwohl er sich der Folgen nicht bewusst ist.

Hindernde Flüche sind in den meisten Fällen eher ungefährlich: Sie hindern den Gegner temporär, eine Sache machen zu können, wie zum Beispiel der Petrificus-Totalus-Fluch, der das Gegenüber komplett erstarren lässt oder der Langlock, der die Zunge an den Gaumen kleben lässt und somit sprachunfähig macht. Der Petrificus-Totalus wird von Hermine bereits im ersten Jahr verwendet, um Neville Longbottom daran zu hindern, ihnen den Weg zu versperren, damit sie, Ron und Harry den Stein der Weisen beschützen können.

Wenn man einen Gegner ablenken will, benutzt man am besten einen zwingenden Fluch. Im Falle eines Rictusempra wird ein unkontrollierter Lachanfall ausgelöst, beim Tarantallegra ein ebensolcher Tanzanfall. Der Babbelfluch lässt den Kontrahenten in sinnloses Labern stürzen. Rictusempra und Tarantallegra wurden beide im zweiten Teil während des Duells zwischen Harry und Draco eingesetzt. Im Film wurde hier jedoch die Wirkung von Rictusempra abgeändert.

Nun kommen wir zu den letzten, bekanntesten und wohl schlimmsten Flüchen aus Harry Potter, den drei unverzeihlichen Flüchen. Erstmals wurden die Flüche sowohl im Buch als auch im Film während einer Unterrichtslektion von Madeye Moody im Jahr vier gebündelt demonstriert. Alle drei Flüche wurden im frühen Mittelalter von dunklen Zauberern entwickelt und sind im Jahre 1717 als unverzeihlich erklärt worden, das heisst, wer einen dieser Flüche verwendet, wird mit den striktesten Massnahmen bestraft. Während des ersten und zweiten Zaubererkrieges wurden diese Flüche hauptsächlich von Todessern verwendet. Der erste Fluch, der Cruciatus, fügt dem Opfer unsäglichen Schmerz zu und kann als Folterinstrument verwendet werden. Durch Bellatrix Lestranges Hand wurden Neville Longbottoms Eltern durch einen Cruciatus gefoltert und erlagen schliesslich den Schmerzen.
Der Name des Cruciatus kommt vom lateinischen Wort für Schmerz oder Folter und lässt sich auch in anderen Wörter, vor allem im Englischen, wiederfinden.
Der zweite Fluch, namens Imperius, lässt den Anwender eine andere Person kontrollieren. Somit kann er ihr alles befehlen, vom Kaffeeholen bis zum Suizid. Diesen Fluch verwendete Harry persönlich in einer Notlage, um einen Wächter in Gringotts Bank davon zu überzeugen, sie reinzulassen, um dort einen Horkrux zu zerstören. Ein anderes Beispiel wäre, als Draco Malfoy Madame Rosmerta mithilfe des Fluches dazu bewegte, ihm bei einem Schmuggeleinsatz zu helfen, der dazu gedient hätte, Albus Dumbledore zu ermorden. Den Grundstein des Wortes bildet das lateinische Wort imperiosus, welches auf Deutsch so viel bedeutet wie mächtig, kommandierend oder kraftvoll.
Zu guter Letzt, der dritte und schrecklichste Fluch, um den sich die ganze Bücherreihe dreht.
Avada Kedavra tötet den Widersacher unter einem grünen Lichtblitz auf der Stelle. Die ganze Harry Potter Saga wäre ohne den Mord an Harrys Eltern durch Voldemort gar nicht entstanden. Harry wurde in dieser Nacht zur grössten Bekanntheit der ganzen Zaubererwelt, da er die einzige Person ist, welche einen Avada Kedavra-Fluch überlebte. Nur seine blitzförmige Narbe ist, was der Zauber an ihm anrichtete. Während beider Zaubererkriege wurde dieser Zauber unzählige Male vor allem von Todessern verwendet. Der Name stammt aus dem Aramäischen, wobei er dort als Heilzauber fungiert, da er so viel besagt wie «Dies soll zerstört werden» und bezieht sich auf die Krankheit. J.K. Rowling hat bestätigt, dass sie diese Zauberformel einfach umgedreht und auf das Opfer bezogen hat.

Ein ganzes Universum beruhend auf Flüchen und anderer Magie, erschaffen von einer Person.

Roy Züst und Lukas Lüchinger

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Zauberspr%C3%BCche_und_Fl%C3%BCche_der_Harry-Potter-Romane

https://harrypotter.fandom.com/wiki/List_of_spells#A

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